SF₆ gilt noch immer als globaler Standard zur Isolierung von Schaltanlagen – obwohl das Gas 25.000-mal klimaschädlicher ist als CO₂.
Gestaltung als Systemübersetzer
Das Berliner Startup Nuventura hat eine Mittelspannungsschaltanlage entwickelt, die vollständig auf SF₆ verzichtet – ohne Leistungsverlust. Was lange als gesetzt galt, wurde auf Systemebene neu gedacht: sichtbar, skalierbar, nachhaltig.
Doch technologische Durchbrüche brauchen mehr als Wirkungsnachweise. Sie brauchen Struktur, Lesbarkeit und Vertrauen. Genau hier kamen wir ins Spiel.
Schaltanlagen erscheinen oft als verschlossene Kästen. Sie schalten, schützen, isolieren und überwachen – bleiben aber schwer zugänglich. Gemeinsam mit Nuventura haben wir das System geöffnet.



Ein modularer Aufbau, klare Interaktionsachsen, eine Gestaltungssprache, die Orientierung schafft. Das Grid-System strukturiert alle Schnittstellen, das Interface folgt der Logik des Netzbetriebs. Steuerung und Sensorik sind nicht ergänzt – sie sind vollständig integriert.
Raum für Luft und Fortschritt
Die neue Technologie benötigt kein hermetisch abgedichtetes Gehäuse mehr. Das verändert alles.
Zustände lassen sich aus der Ferne überwachen, Wartung wird planbar, kritische Werte in Echtzeit erfassbar.
Unser Design verkörpert diese Offenheit: lesbar, zugänglich, selbsterklärend. Was früher abgeschottet war, wird heute steuerbar.



