Exploration

Use Cases

Use Cases beschreiben textlich und aus Sicht des Nutzers festgelegte Anwendungsfälle mit der Software, sowie die Interaktionen und Reaktionen des Systems. Durch die textliche Beschreibung lassen sich effizient alternative Wege explorieren, Probleme aufdecken und Lösungsmöglichkeiten erkennen, ohne durch ein visuelles Design eingeschränkt zu sein.

Zu beachten

  • Use Cases sollte nicht länger als zwei Seiten sein.

 

  • Der inhaltliche Aufbau eines Anwendungsfalls folgt meistens mittels einer zu definierenden Vorlage, die abhängig vom Kontext der späteren Benutzung des Anwendungsfalls ausgearbeitet werden muss.

 

  • Der Anwendungsfall ist zu komplex, wenn „der Nutzer während der Interaktionen eine Kaffeepause einlegen“ würde. (Alistair Cockburn, Vordenker der agilen Softwareentwicklung)

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Requirements Engineering

Die Aufgabe des Requirement Engineers ist es, sicherzustellen, dass das Produkt technisch mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen in einem realistischen Zeitraum umsetzbar ist, den Wünschen der Stakeholder entspricht und gesetzeskonform ist.

 

Requirements Engineering ist das systematische Vorgehen beim Spezifizieren und Verwalten von Anforderungen an ein System, ein Produkt oder eine Software. Die detaillierten Requirements können aus gut geschriebenen Use Cases abgeleitet werden. Zu den Aufgaben gehören:

 

  • Die Ermittlung von Anforderungen inklusive Detaillierung und Verfeinerung
  • Die Dokumentation als adäquate Beschreibung von Anforderungen
  • Die Prüfung und Abstimmung von Anforderungen mit dem Ziel, die Qualität sicherzustellen
  • Die Verwaltung – auch als Requirements Management bezeichnet – von Anforderungen

Zu beachten

  • Das Produkt muss entlang der gesetzlichen Richtlinien (u.a. Datenschutz) realisierbar sein.

 

  • Hier ist besonders viel Kommunikation mit den verschiedenen Stakeholdern gefragt.

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User Flows

User Flows bauen auf dem vorhandenen Wissen über die Nutzer / Personae auf. Sie beschreiben im Detail die Abfolge der Interaktions-Schritte, die Benutzer vollziehen müssen, um eine spezifische Aufgabe zu lösen.

 

Für jede Aufgabe entsteht ein eingener Flow (z.B. einen Benutzer hinzufügen, eine Einstellung ändern, usw.) und eine schematisch Listung der Handlungs- und Entscheidungsschritte. Dadurch werden Schwächen oder Hindernisse entdeckt und Handlungsabläufe optimiert. User Flows bilden die Grundlage für die anschließend visuell umgesetzten Wireframes.

Zu beachten

  • Man sollte sich das Nutzerverhalten so vorstellen, als besuche man die Website zum ersten Mal.

 

  • Die Identifizierung potenzieller Probleme oder Fragen des Users sollte proaktiv angegangen werden.

 

  • Um unterschiedlichen Vorlieben und Gewohnheiten gerecht zu werden, ist es sinnvoll, mehrere Lösungswege für die gleichen Problemstellungen zu ermöglichen.

 

  • Die Erstellung verschiedener Personas hilft dabei, sich den Kunden und seine Denkweise genau vorzustellen und einen passenden User Flow zu gestalten.

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