Die Welt bekommt eine Vision

Essilor Group

ClickCheck: Macht Sehstörungen sichtbar. Intuitiv.

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Die Welt sieht schlecht

Fehlsichtigkeit ist ein globales Problem. Man geht davon aus, dass 2.7 Milliarden Menschen tagtäglich mit einer Sehbeeinträchtigung leben, die nicht korrigiert wird. Unkenntnis oder der fehlende Zugang zu Sehtests sind gerade in Entwicklungsländern als Gründe anzuführen. Hilfsorganisationen stellen zwar karitativ Brillen zur Verfügung, doch das Angebot wird häufig nicht ausreichend genutzt.

Die Herausforderungen sind komplex

Vor allem im ländlichen Raum und sehr abgelegenen Regionen haben viele Menschen kaum Sensibilität für ihre Sehschwächen. Mit fatalen sozialen, aber auch wirtschaftlichen Folgen: Sie haben große Mühe zu arbeiten, am Schulunterricht teilzunehmen oder ihre Familie zu unterstützen. Die wenigen innovativen Sehtests, die entwickelt wurden um solche Probleme zu lösen, haben leider kaum etwas bewirkt. Eine simple, wirkungsvolle, günstige und selbstbestimmte Lösung, die möglichst viele Menschen erreicht, war das Ziel.

Um diesem globalen Problem zu begegnen hat TEAMS in Zusammenarbeit mit dem augenoptischen Unternehmen Essilor eine intelligente und äußerst praktikable Lösung entwickelt und eröffnet so Menschen mit Fehlsichtigkeit ganz neue Perspektiven.

„Das Leben Aller nachhaltig zu verbessern ist immer ein Herzenswunsch jeden Designers und Ingenieurs. Wie viele Andere waren wir schockiert, als wir erfuhren, dass statistisch jeder dritte Mensch mit unkorrigierter Sehschwäche lebt. Und wir waren geehrt und begeistert, dass uns die Möglichkeit gegeben wurde, einen Beitrag zur Lösung dieses Problems zu liefern."

Paul Hatch, Partner von TEAMS Chicago.

 

Geringe Kosten, simple Technik = Eine disruptive Lösung

Die nutzerzentrierte Design Analyse ergab, das ein intuitives und spielend leicht zu bedienendes Sehtest-Gerät, das kostengünstig produziert und flächendeckend verteilt werden kann, das erfolgsverprechendste Konzept darstellte.

Neues Bewusstsein für gutes Sehen

Dieser mobile Sehtest rüttelt wach, denn er ist kinderleicht bedienbar und zeigt augenblicklich an, ob eine Sehschwäche vorliegt oder nicht. Das perfekte Screening-Instrument. Und: ClickCheck kann weitergereicht werden – an Einzelpersonen, Familien und innerhalb ganzer Communities. Es erzeugt Bewusstsein für Sehschärfe.

Intuitive Bedienbarkeit als Erfolgsfaktor

ClickCheck basiert auf der Funktionsweise eines Kaleidoskops und einer Lochbild-Kamera. Im Sichtfeld erscheinen kleine Diagramme, die durch das Drehen eines Einstellrades scharfe Konturen erhalten. Ist das Bild perfekt eingestellt, kann der Betrachter seine Dioptrien ablesen und erhält zudem Informationen über die Bestellung einer Sehhilfe.

 “Eine Lösung für ein weltweit relevantes, ungelöstes Problem zu entwickeln ist sehr bereichernd. Durch den einfach zu bedienenden Sehtest ClickCheck können wir helfen, die Sehkraft von Milliarden Menschen zu verbessern und ihnen eine klare Vision für die Zukunft zu geben.“

Andreas Bell, TEAMS Chicago President

 

Neue Wege für die Industrie

Bei der Entwicklung des ClickCheck wurden die Bedürfnisse des Nutzers und sein Verhalten an erster Stelle gestellt, anstatt vorhandene technische Lösungen zu reflektieren. Die anschließende technische Entwicklung wurde durch die agilen Prototyping-Prozesse von TEAMS gelöst.

Der ClickCheck hat von Anfang an in den unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen große Akzeptanz erfahren. Denn der Test hat vielen Menschen vor Augen geführt, wie ihr Sehvermögen eigentlich eingestellt ist. ClickCheck macht neugierig und funktioniert ganz intuitiv im Handumdrehen. Ohne Elektronik. Außerdem hat das durchdachte, benutzerfreundliche Messgerät dafür gesorgt, dass ein Sehtest als ein angenehmes Erlebnis wahrgenommen wird. Ohne angsteinflößende Gerätschaften oder skurrile Messinstrumente. Simple. Clever. Kostengünstig. Einladend.

Ausgezeichnete Leistung: Der ClickCheck wurde mit dem IDEA 2020 Award in den Kategorien „Medical & Healthcare“ und „Social Impact Design“ ausgezeichnet. Ein klarer Beweis dafür, dass „Design“ und „Innovationsstreben“ Grenzen aufbrechen und das Leben von Menschen grundlegend verbessern kann.

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